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An der Prüfung zum Reitabzeichen 8 dürfen alle Reiter ohne Altersbeschränkung teilnehmen, die einen Vorbereitungslehrgang für dieses RA besucht haben.

Das muss man können im Sattel:
In der ersten Teilprüfung Dressur stellen die Prüfungsteilnehmer ihre Pferde/ Ponys nach Weisung des Ausbilders in Anlehnung an die Klasse E vor und zeigen dabei auch das Reiten ohne Bügel (mindestens im Schritt). Nach Möglichkeit findet diese Teilprüfung auf dem Außenplatz statt. In der zweiten Teilprüfung geht es um die Sitzschulung und das Reiten mit verkürzten Bügeln. Hier reitet ihr eine Geschicklichkeitsaufgabe und zeigt dabei auch das Reiten im leichten Sitz in seinen verschiedenen Varianten und über Stangen/ Bodenricks. Außerdem gibt es noch eine Teilprüfung Gelände, die man zusätzlich absolvieren kann, sofern sie nicht die Teilprüfung Reiten im leichten Sitz und über Bodenricks ersetzen soll. Die Anforderungen werden im Außengelände auf unebenem Boden, im leichten Sitz und beim bergauf und bergab reiten geprüft.

Das muss man bei den drei Stationsprüfungen können:
Bei Station 1 möchten die Prüfer gerne mehr über die Themen Rassen, Farben, Abzeichen und Körperbau des Pferdes wissen.
Bei Station 2 geht es um die Grundkenntnisse der Sitzformen, die ihr in den ersten beiden Teilprüfungen gezeigt habt sowie um Hufschlagfiguren und die Bahnordnung.
In der dritten Stationsprüfung dreht sich alles rund um die Bodenarbeit. Dort sollten die Prüflinge zeigen, wie sie ein Pferd ansprechen und sich ihm annähern. Gefragt ist auch das Führen und Halten an einem vorgegebenen Punkt sowie das Anbinden. Weiterhin geht es um das Thema Sicherheit auf der Stallgasse. Außerdem wird das Führen eines Pferdes geradeaus von beiden Seiten verlangt. Der Prüfling zeigt auch, wie man ein Pferd zur Seite weichen lässt, an anderen Pferden vorbeigeht und sein Pferd im Slalom führt. Die Richter möchten auch Gangmaßwechsel im Schritt beim Führen sehen.